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'We need to take care of the people that our system is chewing up+leaving on the side of the road'.

Bon Iver, Paris 2017.


Vorweg:


Wie schon des Öfteren erwähnt, würde ich mich politisch betrachtet als 'links-liberal-sozialistisch-humanistisch-pazifistisch-für-Gleichheit-und-Völkerverständigung-und-absolute-Meinungs-und-Gedankenfreiheit' bezeichnen. Ich besinge in meinen neuen Liedern den 'Extremismus der Mitte', das Wegschauen vor strukturellen Problemen wie Ungleichheit, das Wegschauen vor dem bitteren Kampf 'Reich gegen Arm' (warum mussten auch im Jahre 2020 wieder Millionen Menschen an Hunger und Armut sterben?) und dass es dringend Zeit für einen Systemwechsel wird. Meiner Meinung nach stützt dieser sogenannte 'Extremismus der Mitte' dieses herrschende menschenauffressende System. Ich habe noch im März darauf hingewiesen, dass jetzt durch Corona uns die Chance gegeben wird, einen neuen humaneren und sozialeren Kurs einzuschlagen (so ein bisschen mehr Portugal wäre doch schon einmal ein Anfang finde ich...) um dieses menschenkaputtmachende turbo-neoliberalistische-kapitalstische-dataistische System zu bremsen. Ich finde wir sind zu weit gegangen und haben zuviel zugelassen. Yuval Noah Harari weist in seinem Buch 'Homo Deus' z.B. darauf hin:


"Der Dataismus droht somit Homo Sapiens das anzutun, was Homo Sapiens allen anderen Tieren angetan hat."


Nach Erich Fromm z.B. steht die romantisierende Vorstellung einer altruistischen Liebe im krassen Widerspruch zum kapitalistischen Ideal des Egoismus, des Wettbewerbs und des Konkurrenzdenkens. Liebe und Kapitalismus passen eben doch nicht so gut zu einander.


Wir können nun seit März Schlüsse ziehen, wir haben Zahlen. Mich stimmt der Kurs der Regierung in vielen Bereichen fassungslos und ohnmächtiger denn je. Diese von vielen Politikern an den Tag gelegte Doppelmoral und Heuchelei ist für mich schwer zu ertragen. Und was aktuell im Bereich Zensur/Diffamierung in puncto nicht-regierungskonformen Ärzten, Künstlern etc. passiert, ist extrem beängstigend und das bereitet mir als Verfechter eines breit-möglichsten Debattenraums, eines breit-möglichst-ausgelegten Diskurses allergrößte Sorge. Nun musste ich nach meiner intensiven 6 monatigen-jeden-Tag-knapp-3-Stunden-Recherchearbeit feststellen, dass große Teile unserer Mainstream-Medien daran arbeiten, uns zu manipulieren, zu framen und uns EINE herrschende Meinung zu indoktrinieren. Allen voran aktuell das Narrativ des bösen Killervirus. Ich bin kein Corona-Leugner, ich schenke lediglich einem Prof. Hendrik Streeck, Prof. Sucharit Bhakdi, Prof. John Ioannidis oder Dr. Wolfgang Wodarg genauso Gehör und schätze ihre Arbeit und ihre Expertise. Gerade in Bezug auf die Gefährlichkeit des Virus. Und ich frage mich bis heute, warum JEGLICHE Bestrebungen und Bemühungen seitens der genannten Professoren und Ärzte, sich mit regierungskonformen Ärzten an einen Tisch zu setzen und zu diskutieren, unbeantwortet bleiben seitens der regierungskonformen Seite. Ich kann leider diversen Medien (allen voran Spiegel, SZ, Tagesschau) keinen wirklichen Glauben mehr schenken. Ich bin froh über die vielen alternativen Medien, allen voran die NachDenkSeiten. Max Utoff sagte einst treffend über die NachDenkSeiten:


"Für mich sind die NachDenkSeiten eine nützliche Machete, wenn es darum geht, sich eine Schneise durch den täglichen Mediendschungel zu schlagen. Informativ, streitbar, mit klarer Haltung. Eine wichtige andere Stimme neben dem medialen Einheitschor".


Wir alle sollten einfach nicht mehr wegschauen und wir müssen aktuell immer achtsamer und wachsamer sein im Bezug auf was hier gerade im Hintergrund der Corona-Pandemie passiert (die WHO änderte die Bestimmungen, was nun schon als Pandemie erklärt werden kann).

Ich empfehle diesbezüglich die Arte-Dokumentation Profiteure der Angst. Über das Thema 'Überwachungskapitalismus' / 'Digitaldiktatur' schreibe ich demnächst einen eigenen Blogeintrag (ich beschäftige mich aktuell intensiv mit Shoshana Zuboffs Jahrhunderwerk 'Überwachungskapitalismus und Demokratie', absolut empfehlenswert). Diese Frau ist für mich eine der wichtigsten Menschen der Neuzeit. Ist euch eigentlich schon einmal aufgefallen, dass es oft Frauen sind, die positive Veränderung in der Welt und in der Politik herbeiführen wollen? Ich bitte um mehr Shoshanas weltweit :) So, nun zum aktuellen Blog-Thema.


Sich ein eigenes Bild machen und darauf eine eigene Meinung bilden.


Genau aus diesen Gründen wollte ich mir ein eigenes Bild von den Demonstrationen in Berlin machen und bin am Wochenende hoch gefahren. Ich habe den Medienberichten nicht geglaubt, dass dort geradezu ausschließlich 'Verschwörungstheoretiker, Schwurbler, Rechtsesoteriker, Reichsbürger etc. etc.' vor Ort sind (by the way: ich finde Begriffe wie Verschwörungstheoretiker, Verschwörungsideologe bzw. Schwurbler furchtbare Begriffe, da hier jeglicher Kritik an diversen Missständen, Attentaten, möglichen Verstrickungen etc. die Luft herausgenommen wird. Zudem wurden die Begriffe von der Regierung selbst kreiert, da bin ich prinzipiell generell eher vorsichtig). Zurück zu den Demonstrationen: Ich habe im Vorfeld auch 'friedliche' Handyvideos von der Demonstration vom 01.08.2020 in Berlin gesehen, auf denen Menschen jeglicher Couleur zu sehen waren: Familien mit ihren Kindern, Akademiker, Studenten, Arbeiter, dem Mittelstand Angehörige, Hippies, Jugendliche, Freaks, Esoteriker, Nerds und und und. Mir sind auf diesen Handyvideos keine aggressiven Menschen aufgefallen. Ich habe aber vor allem im Mainstream Bilder & Videos von derart bösen und unserer Gesellschaft extrem schadenden Menschen gesehen... es ist glaube ich leider so, dass sich bei derart von 'unten' aufbauenden Grassroots-Bewegungen auch alles mit dazu gesinnt leider. Aber mainstream-medial den Fokus regelrecht nur auf diese bösen finsteren Menschen zu legen, finde ich bedenklich, wenn es ein sehr geringer kleiner Teil zu sein scheint. Ich wusste aber, dass die Organisatoren sich extrem von dieser braunen Suppe distanzieren, diese Menschen ausschließen und nicht bei ihren Demonstrationen dabei haben möchten. Ich habe immer wieder gelesen, dass Extremismus - egal ob von links oder rechts - keinen Platz bei diesen Demonstrationen hat und nicht willkommen ist. Ich habe es mir schon länger zur Aufgabe gemacht, erst über etwas zu reden bzw. zu singen, wenn ich mich damit auch beschäftigt habe. Und deshalb möchte ich jetzt von meinen Beobachtungen berichten und euch meine Schlüsse und meine eigene Meinung mitteilen.


Große Friedensdemonstration an der Siegessäule


Zunächst einmal möchte ich mein Augenmerk auf die Querdenken-Demonstration bei der Siegessäule legen. Bevor die Demonstration los ging, wurden die Hygieneauflagen in 7 Sprachen übersetzt und vorgelesen. Es waren Menschen jeglicher Coleur aus Schweden, Spanien, Holland, Russland, Polen, Frankreich, der Türkei und und und vor Ort. Es war den Veranstaltern extrem wichtig, dass erst für genug Abstand gesorgt wird, sonst hätte die Demonstration nicht beginnen können. Die Polizei zeigte sich sehr kooperativ und brach die Demonstration nicht ab, da die Stimmung sehr friedlich/positiv war und alle bemüht waren, die Abstände einzuhalten. Ich habe mich umgeschaut und die Menschen beobachtet. Es war in der Tat so, dass vom 'Pöbel' bis zu Akademikern, jungen Familien, Arbeitern, Hippies, 'Normalos', Physiotherapeuten, Esotherikern, Hare Krishna Anhängern, Bikern, Rockern, Poppern, dem Mittelstand, Nerds und und und ALLES vertreten war. So ein Sammelsurium habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Ich bin dann bevor es los ging auf einen Menschen zu, der eine schwarz-rote-weiße Reichsflagge schwenkte. Ich persönlich lehne Flaggen ab, das ist und war für mich als pazifistischer Menschheitsfamilien-Fan nie mein Ding. Wenn überhaupt, dann finde ich Regenbogenflaggen, Peace-Flaggen, Friedenstaubenflaggen oder LGQTB-Flaggen oder 'Atomkraft-nein-Danke-Flaggen' dufte, da sie für etwas Positives/Gutes stehen. Ich habe dann diesen Mann gefragt, für was diese Fahne steht und er erklärte mir, dass diese Farben noch für ein souveränes Deutschland stehen und dass die schwarz-rot-goldene Farbe für Nicht-Souveränität steht. Dann wurde ich erinnert an Wolfgang Schäubles Kommentar bzgl. der Nicht-Souveränität bei einer Pressekonferenz und das 'Geschwurbel' von einem bekannten deutschen Sänger mit ausländischen Wurzeln, der auch Deutschland als GmbH der USA sieht etc. etc. Ich habe auch vereinzelt ein paar QAnon-Fahnen gesehen, da musste ich mich aber mit keinem austauschen, weil eben bei meiner Recherche-Arbeit auch QAnon auf dem Programm stand und mir persönlich das definitiv zu hip war und ich mich davon auch bald distanziert habe und nicht mehr weiter verfolgt habe und auch keinen Sinn mehr in der Recherche gesehen habe. Aber ich hatte einen Einblick, an was diese Bewegung glaubt. Ansonsten waren Banner jeglicher Coleur, vom Freiheitskämpfer, Impf-Kritik, Julian Assange, Leave no one behind und und und am Start. Nachdem die Polizei das Go für den Beginn der Demonstration gegeben hat, wurde zunächst meditiert. Das fand ich ziemlich abgefahren, und habe mir die ganzen Rocker, Biker, Tätowiertem beim Meditieren vorgestellt. Was mich zudem während der Demonstration sehr beeindruckt hat war, dass alle Menschen dort eine 2-Minütige Schweigeminute für den Frieden eingelegt haben. Das war in der Tat impressario, man hatte wirklich 2 Minuten komplette Stille, von der Siegessäule bis zum Brandenburger Tor mit dieser wahnsinnigen bunt-breit-gesellschaftlich-aufgestellten Menschenansammlung. Dann ging es mit den Reden diverser Mediziner und Anwälte weiter. Ich bin selbst ein scharfer Kritiker des Lockdowns bzgl. der Unverhältnismäßigkeit, da in einem Thesenpapier - aufgesetzt und erarbeitet von einem Experten-Team - aufgezeigt wurde, dass die Kollateralschäden, die durch die Lockdown-Maßnahmen entstanden sind, schädlicher für die Gesellschaft sind als das Virus selbst. Hier ein Video für alle Lesefaulen (hier findet ihr das 66-seitige Thesenpapier als Dokument). Und dieser Fall darf nie eintreten. Zudem war ich von Anfang an völlig erstaunt/verblüfft darüber, dass der nicht validierte Drosten-PCR-Test als 'wissenschaftliche' Grundlage in allen möglichen Statistiken, Schaubildern etc. hergenommen wurde. Das alles wirkte für mich von Anfang an, auch gekoppelt an diverse Medienberichterstattungen, als bewusst eingesetzte Angst- und Panikmache. Nun haben wir Zahlen bzgl. der Letalität und ein regelmäßiger Blick auf den Lagebericht des RKI bzgl. der Postivenquote lohnt sich ebenso. Dass Angst Menschen leichter kontrollierbar macht, sollte mittlerweile den meisten bekannt sein (u.a. auch Prof. Hendrik Streeck mahnt immer wieder, dass Angst der schlechteste Ratgeber ist). Ich bin selbst Papa von 2 wunderbaren jungen Geschöpfen, und ich bin voller Sorge wenn ich mir anschaue, welche psychischen Folgen diverse Maßnahmen ausrichten können. Viele Kinderpsychologen, Kinderärzte und Therapeuten warnen diesbezüglich schon seit vielen Monaten, und die auf der Demonstration sich vorstellenden 'Klagepaten' haben unter anderem in NRW gerichtlich durchgesetzt, dass Kinder und Jugendliche im Unterricht keine Maske aufsetzen müssen. Das fand ich persönlich begrüßenswert und das hat mich gefreut.


Kennedy Neffe warnt vor Überwachungskapitalismus und Pharmalobbyismus / Phramadiktatur


Weiter im Programm meiner Beobachtungen: Der Kennedy Neffe Robert F. Kennedy hielt eine flammende Rede als Rechtsanwalt, Umweltaktivist, Impfkritiker und warnt vor einem totalen Überwachungsstaat. Und da sie wieder, meine heiß begehrte Shoshana. Er wählt deutliche Worte:


"Wenn ich in die Menge schaue, dann sehe ich das Gegenteil von Nazis. Ich sehe Menschen, die Demokratie lieben, Menschen, die eine offene Regierung wollen, Menschen, die Anführer wollen, von denen sie nicht belogen werden. Wir wollen keine Anführer, die wahllos irgendwelche Regelungen erlassen, um unsere Demut und Unterwürfigkeit zu erwirken. Wir wollen Anführer, die für uns arbeiten und nicht für die Pharma-Lobby. Wir wollen Politiker, die sich um die Gesundheit unserer Kinder kümmern und nicht um den Profit der Pharma-Lobby und ihren eigenen Profit!" Natürlich durfte anschließend die Floskel seines Onkels nicht Fehlen.


Schüler melden sich zu Wort


Ein berührender Moment war, als zwei Schüler ihre Meinungen bzw. Gefühle äußerten und erklärten, wie sehr ihnen die Körperlichkeit, das Spielen, das Berühren, das miteinander Quatsch, Sport oder Musik machen fehlen. Sie wirkten in der Tat sehr bewegt und emotional.


Polizisten solidarisieren sich mit Demonstranten


Was ich vorhin vergessen hatte zu erwähnen: Ein wirklich äußerst emotionaler Moment war, als ich ca. 50-100 Polizisten gesehen habe, die sich mit den Demonstranten solidarisiert haben und mit gelaufen sind. Nachdem ich heute erfahren habe, dass nach Beendigung der Demo an der Siegessäule Polizeigewalt angewendet wurde an einzelnen friedlichen Demonstranten war mir klar, dass es auch bei der Polizei eine Spaltung gibt, Ich persönlich kann an dem Tag nur positiv über die Polizei berichten, da sie bei der großen Friedensdemonstration absolut kooperativ und verständlich und unterstützend agiert haben.


Nilz trifft auf das strukturelle Böse unserer Gesellschaft


Nun komme ich zu einem der schlimmsten Erlebnisse, die ich je in meinem Leben hatte. Als die Demonstration langsam zu Ende ging, wollte ich mir etwas zu Essen besorgen und bin Richtung Spree gelaufen. Und dann auf einmal sah ich sie als ich ein bisschen planlos durch Berlin marschierte als Nicht-Local: vor dem Reichstag versammelte sich eine Mischung aus Rechts-Esoterikern, Rechtsextremen, Reichsbürgen und anderen rechtsextremen Gruppierungen. Die Energie dort vor Ort war so negativ und finster, dass ich ein richtiges Unbehagen in meinem ganzen Körper fühlte und ich einfach nur ganz schnell von diesem Ort weg wollte. Es war wirklich richtig heftig und ich kann mich genau an dieses unangenehme und eklige Gefühl erinnern. Unsere Gesellschaft braucht diese Menschen nicht und sie schaden der Gesellschaft enorm.


Meine persönlichen Schlüsse


Ich war so unfassbar wütend auf diese Gruppierungen vor dem Reichstag, weil ich wusste, dass 300-400 Meter entfernt an der Siegessäule eine wirkliche große Friedensdemonstration stattfand, die eine humanere, friedlichere und sozialere Zukunft fordert und man wirklich das Gefühl hatte, dass sich hier auf einmal eine richtige 'Opposition' im Form einer Grassroots-Bewegung auftut. Und ich habe mich immer und immer wieder nach so etwas gesehnt habe. Für mich war in den letzten Jahren nicht wirklich eine richtige 'Opposition' spürbar. Ich bin bei Demonstrationen der Seebrücke Würzburg, von Fridays for Future etc, mitgelaufen oder habe dort Musik gemacht. Und immer und immer dachte ich mir: Mann, wenn die sich ALLE zusammentun würden und da eine riesige Friedens-Grassrootsbewegung daraus machen würden, das wäre mal eine klare Opposition und eine richtige deutliche Ansage an die Politik bzgl. eines dringend notwendigen Systemchange und einem neuen Kurs. Und dass das Mantra lautet FÜR eine gerechtere und sozialere Zukunft einzustehen. Nicht immer das gegen etwas sein. Ich wusste zudem auch nicht, bei welcher Partei ich mein Kreuz setzen kann mit ruhigem Gewissen und dass diese Partei sich dann für eine friedlichere, humanere und sozialere Zukunft einsetzt. Die ursprünglich pazifistischen Grünen mutierten über die Jahre immer mehr zu den 'Oliv-Grünen' und waren bei Kriegseinsätzen im Mittleren/Nahen Osten immer ganz vorne mit dabei. Die SPD schafft es nicht, sich wieder ihren ursprünglichen Werten zu verpflichten und wenn dann mal ein Kevin Kühnert kommt, der etwas in frecher sozial-demokratischer Manier sagt und wagt, erfährt er Häme. CSU und FDP waren aus neoliberalistisch-kapitalistischen Gründen noch nie mein Fall. Die Linken haben mich bis auf ein paar einzelne brillante Politiker ebenfalls enttäuscht in letzter Zeit, auch wenn ich Ihnen in den letzten Jahren oft meine Stimme geschenkt habe. Und AFD is e klar. Dieser Cartoon beschreibt ganz gut, wie manche Medien den 30.08. in Berlin gerne darstellen möchten::




Ich habe für mich den Entschluss gefasst, weiterhin aktiv zu sein und mich friedlich, fokussiert und mit aller positiven Energie die ich habe, für einen Systemwechsel zu engagieren. Ich möchte nicht in 10 Jahren realisieren müssen, dass ich ein Teil der wegschauenden 'extremen Mitte' war, die nichts zu einer wirklichen friedlicheren und humaneren Veränderung beigetragen hat. Es ist meine Pflicht als Papa mich mit all meiner Kraft für die bestmöglichste Psychohygiene meiner Kinder einzusetzen und zu engagieren. Und mir gefällt gerade nicht, was hier alles unter dem Deckmantel 'Gesundheit' seitens der Regierung durchgepeitscht wird. Egal ob es hier um einen Impfstoff geht, der nicht ausreichend lange genug getestet wurde, oder ob es um Datenschutzaushebelungen, die wahren Profiteure dieser Pandemie und das nächste Level eines möglichen Überwachungskapitalismus/Dataismus nach einem im drastischsten Falle chinesischen Vorbild geht. Ich habe in den letzten Monaten mit Schrecken sehen müssen, was hier für eine Zensurwelle losgebrochen ist. Das bereitet mir größte Sorge.


Lasst uns alle versuchen unsere Base zu chillen, nicht aufeinander los zu gehen, wir sitzen alle im selben Boot und wir sollten uns immer vor Augen führen, ob den Eliten weltweit wirklich unsere Gesundheit so wahnsinnig am Herzen liegt. Wir sollten aufhören uns weiter so zu spalten, wir sollten den Kommunengedanken ganz weit oben ansiedeln und gemeinsam achtsam, wachsam, systemkritisch bleiben und FÜR eine sozialere, humanere, friedlichere Zukunft einstehen. Und aufhören jeder für sich nur seine eigene kleine Wohlfühlblase aufzubauen und punktuell vor sich im kleinen hinzuwursteln. Ich bin der Meinung, dass jetzt gerade die Zeit ist, wo sich vieles neu ordnen kann (Portugal haben sich beispielsweise auch neu positioniert und wollten bei dem neoliberalistischen Kurs der EU nicht mehr so mitspielen) und wir gemeinsam den Weg in eine neue, bessere, nicht auf Ungleichheiten und Lobbyisten-Interessen aufgebaute 'NORMALITÄT' ebnen. Lasst uns FÜR etwas sein und uns engagieren.


Kommunenbussis, bleibt alle friedlich und liebevoll,


Nilzo

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Blog Tulpentöne von Nilz Hübenbecker

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